Posts Tagged: bcmz


1
Dez 09

Barcamp Mainz_ Ein Rückblick vom Sessionmaster

Am Wochenende fand das erste Barcamp in Mainz statt. Für mich war es das fünfte Barcamp und auch ein besonderes, denn ich war zum ersten Mal bei der Organisation dabei.

Ich muss sagen, für mich war es auch das intensivste Barcamp bisher. Ich bin noch ein Tag danach total geplättet. Von meiner Orga-Seite muss ich sagen, bin ich wirklich überrascht. Alles mögliche hätte schief gehen können, aber kaum etwas ist wirklich in die Hose gegangen. Es gab genug und rechtzeitig zu essen und zu trinken. Alle haben früher oder später die Location oder ihren Raum gefunden. Und sogar das WLAN hat für die meisten reibungslos funktioniert. Dafür, dass wir alle zum ersten mal ein Barcamp organisiert haben, war das eine großartige Leistung vom ganzen Team, auf das ich wirklich stolz bin.

Continue reading →


30
Nov 09

BarCamp Mainz 2009 – Updated

Am 28/29 November 2009 hatten wir das Vergnügen dem ersten BarCamp Mainz beizuwohnen. Die Organisation war sehr gut, das Essen lecker (ja, auch die Mensa-Lasagne ;-) ) und eine Vorstellungsrunde ist nach unserer Meinung auch nicht immer nötig. Dafür gab’s ja Namensschilder.
Wir wussten zu fast jedem Zeitpunkt wo was zu finden war und was als nächstes auf dem Plan stand. Dafür noch mal ein großes Dankeschön an die Organisatoren und Sponsoren!

Bevor wir jetzt in die Details gehen, hier zunächst mal ein paar verwackelte Impressionen:

Besonders hervorheben möchten wir die extrem interessante und inspirierende UX-Session “UX: Was können wir von der Spieleindustrie lernen” von Dirk Songür. Er hat es geschafft mindestens einen Hardcore-Hacker und Usability-Verweigerer (naja … zumindest ein wenig aus Prinzip :-D ) zu überzeugen und für das Thema zu begeistern. Wir sind schon gespannt, wann wir auf Karl Klammer schießen dürfen ;-) Die Slides zur Session sind auf jeden Fall für jeden der im weitesten Sinne Applikationen erstellt ein Must-Read.

Auch die Blender Session konnte mit viel Eye-Candy einen guten Überblick vermitteln und den einen oder anderen sicher für das Thema interessieren. Gespannt darf man in diesem Zusammenhang auch auf die Applikation und das Präsentationstool des Speakers Tobias Günther sein.

JQuery UI Altmeister Paul Bakaus hat den Samstag Nachmittag mit gleich zwei Sessions zu “Paul’s Labs” und “Rapid Prototyping mit JQuery” sehr professionell und kurzweilig gestaltet und Sascha sogar dazu gebracht auf der hochoptimierten Windows-XP Kiste einen aktuellen Safari-Browser zu installieren! Nachtrag: Leider funktionieren die 3D-CSS-Transforms unter Windows noch nicht so gut.

Die Axure-Session von PaulinePauline war überraschend voll und hat ganz gut gezeigt, wie man übersichtliche Wireframekonzepte erstellen kann. Die Skepsis mancher Anwesender, ob dies auch für größere Projekte anwendbar ist, konnte dann hoffentlich durch die anschließende Diskussion aufgelöst werden.

Die Android Coding Session konnte aufgrund größerer technischer Probleme leider nur wenig in die Tiefe gehen, war aber dennoch sehr interessant. Wer war da gleich noch der Speaker? (Sorry!) Edit: Die Session war von Stephan Linzner.

Daniel hat spontan noch eine Mini-Session zum Thema Typo3 und ZendFramework Interaktion gehalten, die in einer interessanten Diskussion mit Reto Kiefer endete.

Darüber hinaus gab es natürlich noch viele weitere spannende Themen und Gespräche, egal ob im Rahmen einer Session, bei einer Zigarette oder zum Mittagessen. Danke an alle Teilnehmer für diese angenehme Atmosphäre.

Ach ja, auch noch mal einen extra Dank an die Abbau-Helfer am Sonntag Abend und am Montag Vormittag. Für letztere gab’s sogar ein Küsschen … danke :-)

Dann bis zum nächsten Mal,
Daniel & Sascha

P.S.: Am Dienstag, 01.12. kann im Institut für Informatik der Dokumentarfilm “Weizenbaum. Rebel at Work.” gesehen und diskutiert werden. Das ganze Gratis und For Free :-)


30
Nov 09

Barcamps und Vorstellungsrunden

Silke Berz regt in ihrem Blog eine Diskussion zur Sinnhaftigkeit von Vorstellungsrunden bei Barcamps an. Das ist toll, denn Feedback brauchen wir. Wir haben wochenlang geplant, gebaut, geschrieben, telefoniert und organisiert, da ist es immer gut, den Blick von außen zu reflektieren.

Als Orga-Mitglied habe ich eine private Meinung und die sieht aus wie folgt.

Folgende Rechnung haben wir im Vorfeld aufgemacht: 300 Teilnehmer x 30 Sekunden (optimistische Rechnung) = 150 Minuten = 2,5h Vorstellung (und angemeldet waren 330!). Zusammen mit einer etwa 1,5-stündigen Begrüßung und Sessionplanung hätten wir also 4 wertvolle Stunden des Samstags verloren. Das war der Grund, warum wir uns für mehr Sessions und gegen eine Vorstellungsrunde entschieden haben. Ich bin mir sehr sicher, dass es aufgrund der langen Dauer im Anschluss Stimmen dagegen gegeben hätte, wenn wir die Runde durchgeführt hätten. Das ist natürlich kein Grund im Nachgang seine Meinung nicht zu sagen.

Fairerweise sollte man sagen, dass es auch Menschen gab, die bereits die Sessionplanung zu früh fanden. ;) Man muss leider fast immer einen Tod sterben und der Tag hat nur 24 Stunden. Wir fanden die Sessions so wichtig (gerade auch durch die große Resonanz auf das Sessionradar), dass wir auf das Kommunikationsvermögen der Teilnehmer vertraut haben. Vernetzung war uns aber nicht minder wichtig. Deshalb haben wir die Pausen für die Raumwechsel sehr großzügig gehalten und auch sehr darauf geachtet, dass die Sessionzeiten eingehalten wurden. Das ist im Sinne der nachfolgenden Session nur fair. Zudem wollten wir auch bei zwei Partyveranstaltungen bleiben, um Raum für’s Kennenlernen zu geben – auch wenn das um einiges mehr Aufwand bedeutet hat. Der Zuspruch an beiden Abenden hätte allerdings aus meiner Sicht ruhig etwas höher sein dürfen, was mir zeigt, dass der Bedarf an Austausch nicht völlig unbefriedigt blieb.

Was das Verabreden und Sprechen betrifft ein Vorschlag: Twitter, E-Mail, etc. nutzen. Das geht doch sonst auch. Ich habe mit allen gesprochen, mit denen ich sprechen wollte – und noch mit vielen mehr…


29
Nov 09

Barcamp Mainz 2009 – Game Over und Ausblick

pic_bcmz_logo

Das Barcamp Mainz 2009 liegt hinter uns und ich muss erstmal schlafen. Nachdem der Flow gerade nachlässt, kriechen schon die Gedanken an die nächste Veranstaltung durch die Hirnwindungen. Ob ich mich dann für Orga und einen Vortrag engagiere warten wir mal ab. War ganz schön viel Arbeit.

Deshalb: Gebt mir noch n paar Tage Zeit, um die Folien meines Vortrages “It’s All About Human Beings – User Centered Design als Strategie” aufzuarbeiten und online zu stellen. Ich werde noch Leseempfehlungen ergänzen, zu denen wir am Samstag nicht mehr kamen.

In jedem Fall: Vielen Dank an alle Zuhörer und Mitdiskutierer und das viele positive Feedback im Anschluss.

Am 18. Januar 2010 werde ich das Thema in kürzerer Form nochmal auf dem Webmontag in Frankfurt vorstellen. Euer Feedback fließt dort sicher mit ein. Kommt vorbei und diskutiert wieder mit.